Literaturtipp des Monats

Common Ground in a Liquid City

Welche Elemente machen eine Stadt lebenswert? Matt Hern schreibt über eine nachhaltige urbane Entwicklung, in der Städte aus »common spaces« bestehen und deren Bewohner gemeinsame Orte aktiv und fließend gestalten. An Beispielen wie Vancouver, Istanbul, New York, Las Vegas und Thessaloniki zeigt er, welche Komponenten von Bedeutung sind.
„In a liquid era when people, goods and capital are sloshing all over the globe we have to turn cities into comprehensible places that everyday people can actively inhabit.“ (S. 9)

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Literaturtipp des Monats

Wie kann man feste Strukturen durchbrechen, sich von bestehenden Mustern lösen und mit neuen Ideen innovative Wege einschlagen?
Gamestorming (Gray, Brown & Macanufo) bietet eine Sammlung von Werkzeugen und Praktiken sowie viele kreative Ideen zur Überwindung von Denkblockaden. Die spielerisch aufbereiteten Methoden sind auch für unsere Workshops immer wieder hilfreich!

Literaturtipp des Monats

Die baulich-räumliche Organisation von Stadt muss zum einen aus der Perspektive der vorhandenen Stadt, zum anderen aber auch in Anbetracht der zu planenden Stadt gesehen werden.
Dieter Frick geht in seinem Buch zur »Theorie des Städtebaus« auf die baulich-räumliche Dimension der Stadt- und Raumplanung ein und konkretisiert Zielvorstellungen und Handlungsfelder. Räumliche Verteilungen und die damit verbundene Zugänglichkeit sind zentrale Elemente und somit Voraussetzung für die Nutzung und Wahrnehmung einer Stadt.

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Literaturtipp des Monats

»Alternative kulturelle Einrichtungen in deutschen Städten und Gemeinden. Ein Beitrag zur Kritik ökonomischer Perspektiven auf Kreativräume«
Christoph Mager thematisiert in seinem Artikel die qualitative Trennung kreativer, wertschöpfender Praktiken und die Hierarchisierung derer Sozialräume sowie den Umgang mit Kultureinrichtungen und die kulturelle Infrastruktur im suburbanen Raum.
Schlüsselwörter: Kulturelle Infrastruktur · Kreativität · Kreativwirtschaft · Kulturpolitik · Soziokultur
Erschienen in: Raumforschung und Raumordnung, 2014 (Vol. 72) S. 477–489
Mehr Informationen: hier

Literaturtipp des Monats

Der öffentliche Raum ist Ort des politischen Geschehens, ermöglicht den Aufbau sozialer Beziehungen und bietet einen Rahmen für Integration und Kultur. »Die Bürger und ihr öffentlicher Raum« beleuchtet Städte im Spannungsfeld zwischen Städteplanung, unternehmerischen Interessen, Politik und Religion sowie zivilgesellschaftlicher Mitverantwortung. Mit Themen zur Bedeutung, Funktion und Nutzung öffentlicher Räume wird unter anderem die Gestaltung von Orten der Begegnung durch Bürgerbeteiligung beschrieben.
Herausgegeben von der Herbert Quandt-Stiftung.

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Beteiligungsprozesse für umweltrelevante Vorhaben

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) untersuchte im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) Beteiligungsprozesse umweltrelevanter Vorhaben, um Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge zu sammeln. Wie kann die Organisation und Kommunikation verbessert werden und für mehr Transparenz und Beständigkeit der Öffentlichkeitsbeteiligung gesorgt werden?
»Beteiligungsverfahren bei umweltrelevanten Vorhaben« – Sonderveröffentlichungen UBA-Texte 37/2017
Mehr Informationen hier.

Ein Klimatag für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Benndorf

Energie- und Klimaschutzkonzept Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra

Das Leipziger Institut für Energie betraute uns Anfang 2016 mit der Konzipierung und Umsetzung des Beteiligungsprozesses im Rahmen der Erstellung des Energie-und Klimaschutzkonzeptes für die Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra.
Ein wichtiger Eckpfeiler des Beteiligungsprozesses war die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für die Themen rund um den Klimaschutz. Der optimale Veranstaltungsort für den Klimatag, die Sekundarschule Benndorf, wurde bereits 2010 mit dem Umweltpreis der Stiftung Umwelt, Natur und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2012 das Zertifikat CO2-neutrale Schule.
Am Vormittag des 21.06.2016 fiel der Startschuss für den ersten Klimatag in Benndorfimg_4202. Die insgesamt 300 Schülerinnen und Schüler aus mehreren Bildungseinrichtungen und Kinder aus verschiedenen Kindertagesstätten hatten zehn Stationen zu absolvieren. Die Stationen, in Form von Informationsständen, boten vielerlei Mitmachangebote wie das Drehen am Klimaglücksrad, das Probefahren von Elektrobikes und mehrere kleine und große Experimente zur Wind- und Solarenergie. Der Eifer alle Stationen zu durchlaufen, wurde durch das Abstempeln einer Klimakarte an jedem einzelnen Stand, zusätzlich angeregt. Am Ende der Veranstaltung winkten im Tausch gegen jede einzelne Klimakarte, kleinere attraktive Preise.
Die Veranstaltung wurde vom Auftraggeber und der Verbandsgemeinde selbst als großer Erfolg bewertet. Es wird angestrebt, den Klimatag an der Sekundarschule Benndorf jährlich zu wiederholen.

Praktikum im Büro für urbane Zwischenwelten

Sie studieren Geografie mit Schwerpunkt Stadt- und Regionalentwicklung oder haben einen vergleichbaren Hintergrund und wollen in den Semesterferien Praxierfahrung sammeln? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Das Praktikum ist vergütet. Sie unterstützen uns bei

  • der Planung, Organisation und Durchführung verschiedener Beteiligungsprozesse und
    Veranstaltungen
  • der Organisation- und strategischen Geschäftsentwicklung für den Bereich der
    Produktentwicklung sowie der Erschließung neuer Märkte
  • der strategischen Entwicklung der Unternehmenskommunikation
  • und im Tagesgeschäft und bei der Büroorganisation.

Die ausführliche Ausschreibung können Sie HIER herunter laden.

Beteiligungsprozess für die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft: die Ergebnisse liegen vor

Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft beauftragte uns 2015, einen landesweiten Beteiligungsprozess für die Kultur- und Kreativwirtschaft zu konzipieren, ihn mit umzusetzen und die einzelnen Veranstaltungen zu moderieren und zu dokumentieren. Nun liegen die Ergebnisse vor. Beeindruckende 1000 Impulse konnten während des gesamtem Prozesses gesammelt werden. Dass eine Beratungs- und Vernetzungseinrichtung auf Landesebene ihre Arbeit mit einen derart breit angelegten und vielfältigen Prozess startet, ist bisher einmalig. Das Zentrum konnte dadurch seine Programmatik ganz gezielt an den Bedürfnissen der Akteure ausrichten. Es stellt so sicher, dass die Angebote und Formate wirklich relevant für die Zielgruppe sind. So brauchen gerade Freiberufler/innen, Kleinst- und Kleinunternehmen eine andere Form der Unterstützung, um sich unternehmerisch weiter zu entwickeln, als etwa der etablierte Mittelständler.

Zu den Ergebnissen des landesweiten Beteiligungsprozesses für die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft hier.

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Beteiligungsprozess in Kiel: die Ergebnisse liegen vor

Als erste deutsche Kommune hat die Landeshauptstadt Kiel eine Programmatik für die Kultur- und Kreativwirtschaft in einem breit angelegten Beteiligungsprozess mit engagierten Akteuren vor Ort erarbeitet. Die Wirtschaftsförderung Kiel betraute uns für dieses komplexe Vorhaben mit der Prozessbegleitung. Außerdem konzipierten wir einen Workshop, der sich neuen Räumen, Beratungsangeboten und Finanzierungsformen für die Kultur- und Kreativwirtschaft widmete. Der Prozess führte nicht nur dazu, dass sich die bestehenden Initiativen und Akteure besser kennen lernen konnten und neue Netzwerke entstanden, sondern bringt vor allem die Bereitschaft der Beteiligten mit sich, sich auch in Zukunft aktiv an der Umsetzung von Maßnahmen zu beteiligen.

Nun liegen die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses vor. Die Kieler Wirtschaftsförderung hat die Dokumentation „KreativKiel – Stadt im Dialog zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft“ vorgelegt. Die Autoren der Dokumentation fassen zusammen: „Man kann diese Wachstumsprozesse nicht beliebig steuern, wohl aber sehr aufmerksam am »Puls« ihrer Entwicklungen bleiben und sie klug unterstützen.“

Zur Publikation KreativKiel – Stadt im Dialog zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft