Ein Klimatag für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Benndorf

Energie- und Klimaschutzkonzept Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra

Das Leipziger Institut für Energie betraute uns Anfang 2016 mit der Konzipierung und Umsetzung des Beteiligungsprozesses im Rahmen der Erstellung des Energie-und Klimaschutzkonzeptes für die Verbandsgemeinde Mansfelder Grund-Helbra.
Ein wichtiger Eckpfeiler des Beteiligungsprozesses war die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für die Themen rund um den Klimaschutz. Der optimale Veranstaltungsort für den Klimatag, die Sekundarschule Benndorf, wurde bereits 2010 mit dem Umweltpreis der Stiftung Umwelt, Natur und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet und erhielt im Jahr 2012 das Zertifikat CO2-neutrale Schule.
Am Vormittag des 21.06.2016 fiel der Startschuss für den ersten Klimatag in Benndorfimg_4202. Die insgesamt 300 Schülerinnen und Schüler aus mehreren Bildungseinrichtungen und Kinder aus verschiedenen Kindertagesstätten hatten zehn Stationen zu absolvieren. Die Stationen, in Form von Informationsständen, boten vielerlei Mitmachangebote wie das Drehen am Klimaglücksrad, das Probefahren von Elektrobikes und mehrere kleine und große Experimente zur Wind- und Solarenergie. Der Eifer alle Stationen zu durchlaufen, wurde durch das Abstempeln einer Klimakarte an jedem einzelnen Stand, zusätzlich angeregt. Am Ende der Veranstaltung winkten im Tausch gegen jede einzelne Klimakarte, kleinere attraktive Preise.
Die Veranstaltung wurde vom Auftraggeber und der Verbandsgemeinde selbst als großer Erfolg bewertet. Es wird angestrebt, den Klimatag an der Sekundarschule Benndorf jährlich zu wiederholen.

Praktikum im Büro für urbane Zwischenwelten

Sie studieren Geografie mit Schwerpunkt Stadt- und Regionalentwicklung oder haben einen vergleichbaren Hintergrund und wollen in den Semesterferien Praxierfahrung sammeln? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Das Praktikum ist vergütet. Sie unterstützen uns bei

  • der Planung, Organisation und Durchführung verschiedener Beteiligungsprozesse und
    Veranstaltungen
  • der Organisation- und strategischen Geschäftsentwicklung für den Bereich der
    Produktentwicklung sowie der Erschließung neuer Märkte
  • der strategischen Entwicklung der Unternehmenskommunikation
  • und im Tagesgeschäft und bei der Büroorganisation.

Die ausführliche Ausschreibung können Sie HIER herunter laden.

Beteiligungsprozess für die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft: die Ergebnisse liegen vor

Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft beauftragte uns 2015, einen landesweiten Beteiligungsprozess für die Kultur- und Kreativwirtschaft zu konzipieren, ihn mit umzusetzen und die einzelnen Veranstaltungen zu moderieren und zu dokumentieren. Nun liegen die Ergebnisse vor. Beeindruckende 1000 Impulse konnten während des gesamtem Prozesses gesammelt werden. Dass eine Beratungs- und Vernetzungseinrichtung auf Landesebene ihre Arbeit mit einen derart breit angelegten und vielfältigen Prozess startet, ist bisher einmalig. Das Zentrum konnte dadurch seine Programmatik ganz gezielt an den Bedürfnissen der Akteure ausrichten. Es stellt so sicher, dass die Angebote und Formate wirklich relevant für die Zielgruppe sind. So brauchen gerade Freiberufler/innen, Kleinst- und Kleinunternehmen eine andere Form der Unterstützung, um sich unternehmerisch weiter zu entwickeln, als etwa der etablierte Mittelständler.

Zu den Ergebnissen des landesweiten Beteiligungsprozesses für die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft hier.

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Beteiligungsprozess in Kiel: die Ergebnisse liegen vor

Als erste deutsche Kommune hat die Landeshauptstadt Kiel eine Programmatik für die Kultur- und Kreativwirtschaft in einem breit angelegten Beteiligungsprozess mit engagierten Akteuren vor Ort erarbeitet. Die Wirtschaftsförderung Kiel betraute uns für dieses komplexe Vorhaben mit der Prozessbegleitung. Außerdem konzipierten wir einen Workshop, der sich neuen Räumen, Beratungsangeboten und Finanzierungsformen für die Kultur- und Kreativwirtschaft widmete. Der Prozess führte nicht nur dazu, dass sich die bestehenden Initiativen und Akteure besser kennen lernen konnten und neue Netzwerke entstanden, sondern bringt vor allem die Bereitschaft der Beteiligten mit sich, sich auch in Zukunft aktiv an der Umsetzung von Maßnahmen zu beteiligen.

Nun liegen die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses vor. Die Kieler Wirtschaftsförderung hat die Dokumentation „KreativKiel – Stadt im Dialog zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft“ vorgelegt. Die Autoren der Dokumentation fassen zusammen: „Man kann diese Wachstumsprozesse nicht beliebig steuern, wohl aber sehr aufmerksam am »Puls« ihrer Entwicklungen bleiben und sie klug unterstützen.“

Zur Publikation KreativKiel – Stadt im Dialog zur Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft

Nachhaltigkeit trifft Beteiligung trifft Stadtentwicklung beim Bundespreis ecodesign

Unser Projektpartner labor grün lud uns am 23. November 2015 zur Preisverleihung des Bundespreises Ecodesign nach Berlin ein. labor grün war in der Kategorie „Konzept“ nominiert, weil die Macherinnen Dunja Karabaic und Nika Rams für die Vermittlung des Themas Nachhaltigkeit die Nachbarschaft in den Mittelpunkt rückten. Das Printmagazin veedel funker, praktische Aktionen und die gezielte Einbindung der Menschen vor Ort stärken die Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger und beteiligen sie an der Diskussion um das „Gute Leben“. Auch Menschen, die bisher keinen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit hatten, sollen so für ökologisches Handeln begeistert werden.

Gewonnen hat den Bundespreises Ecodesign in der Kategorie „Konzept“ die „Radbahn U1“, ein neun Kilometer langer, überdachter Radweg in Berlin. Der Radweg soll einen bedeutenden Beitrag zur Verringerung von CO2 in den angrenzenden Kiezen leisten. Zum Info-Film über das Projekt. Der Preis wurde durch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks verliehen.

Der Bundespreis Ecodesign wird seit 2012 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, dem Umweltbundesamt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) vergeben. Für uns zeigt der Preis, dass kreative Leistungen nicht die Kirsche auf der Sahnetorte sind, sondern einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung leisten.

Weitere Informationen zum Bundespreis ecodesign hier.

Branchenübergreifende Vernetzung: Wie Kreativwirtschaft und andere Branchen besser zusammen finden

Kreativwirtschaft schafft Mehrwert für kleine und mittlere Unternehmen anderer Branchen und ist Katalysator für neue Lösungen. Die Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft brachte deshalb am 4. Juni 2015 KreativunternehmerInnen und Unternehmen anderer Branchen im Jenaer Kassablanca zusammen.

Auf dem Podium diskutierte Christian Rost mit Oliver Mauroner vom Lehrstuhl für Innovations- und Kreativmanagement der Bauhaus- Universität, Andreas Hörcher aus dem Vorstand der Towerbyte eG  und Uwe Jens Neumann vom hamburg@work e.V.  über Antrieb und Bremsen vernetzter Arbeit, über Mehrwert und Mehrbelastung sowie über Sinn und Unsinn wirtschaftlicher Netzwerke.

Christian Rost brachte dabei die Erfahrungen aus Leipzig mit ein, wo es bereits mehrere Formate zur branchenübergreifenden Vernetzung gibt. So führt der Verein Kreatives Leipzig e.V. bereits seit 2011 in Kooperation mit der IHK Leipzig das Format Speed Dating durch. Dabei treffen Kultur- und Kreativschaffende beispielsweise auf Unternehmen aus Automotive, Hotel- und Gaststättengewerbe oder auch aus dem Gesundheits- und Pflegesektor. Ganz praktische Einblicke in die kreative Arbeit bekammen Besucher des „Auswärtstermins“, einer Veranstaltungsreihe von Kreatives Leipzig e.V. im Jahr 2015. Kultur- und Kreativschaffende öffneten dafür ihre Büros und Ateliers und gaben einen Abend lang Auskunft über Ihre aktuellen Projekte. Wichtige informelle Anlässe für den brachenspezifischen und -übergreifenden Austausch bieten zudem verschiedenen Stammtische. Die Stadt Leipzig selbst fördert im Rahmen ihres Mittelstandsförderprogramms den Transfer kreativer Ideen in Unternehmen anderer Branchen durch projektbasierte Zuschüsse.

Um in einer neuen Zeit anzukommen

Work in Progress

Vom 13.03. bis 15.03.2015 waren wir Gast bei „Work in Progress“ in Hamburg um die neusten Trends in der Arbeitswelt aufzuspüren. Über 3 Tage fanden auf Kampnagel – Deutschlands größter Spiel- und Produktionsfläche für darstellende Künste – spannende Diskussionen, Vorträge und Performances statt.

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Workshops Land(auf)Schwung

Im Rahmen des BMEL-Projektes Land(auf)Schwung waren wir eingeladen, zwei Workshops zu Alternativen der projektbezogenen Finanzierung zu gestalten. An der Tagung im Februar 2015 in Neudietendorf nahmen insgesamt 78 VertreterInnen aus 39 ausgewählten Landkreisen aus dem gesamten Bundesgebiet statt. Die durch uns gestalteten Workshops eröffneten einen ersten praxisnahen Einblick in Instrumentarien wie Crowdfunding oder Leih- und Schenkgemeinschaften. Besonders interessant für die TeilnehmerInnen waren hier die Möglichkeiten zur Eigenmittelgewinnung für die Kofinanzierung von EU-Projekten.

Mehr Informationen zum Projekt sowie der durchgeführten Tagung finden Sie hier:

http://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/land-auf-schwung/_texte/Veranstaltung-Workshop2-2015-02-18-19.html

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/LaendlicheRaeume/LAS/Workshop2DokumentationPlenum.pdf?__blob=publicationFile

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Begleitung des Beteiligungsprozesses für die Kultur- und Kreativwirtschaft in Kiel

Das Kieler Rathaus bot Ende September 2014 die Kulisse für eine bis dato einzigartige Veranstaltung: Über 230 Kultur- und Kreativschaffende nahmen an der Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsprozess für die Entwicklung ihrer Branche teil und diskutierten in Workshops erste Ansätze und Ideen zu den Themen

  • Räume
  • Identität
  • Innovation
  • Vernetzung
  • und Unternehmertum.

Ausgangspunkt waren Fragen wie: Wie können Kultur- und Kreativschaffende ihre Potenziale für Wirtschaft und Gesellschaft in Kiel weiter entfalten? Wie können sie in ihrem unternehmerischen Handeln unterstützt werden? Und wie können gemeinsam kreative Quartiere entwickelt werden?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, veranstaltet die Wirtschaftsförderung Kiel in den nächsten Monaten neben Praxisworkshops zahlreiche Netzwerkveranstaltungen, führt eine umfassende Online-Befragung und Einzelinterviews durch und unterstützt die Umsetzung von Pilotaktionen.

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Die Wirtschaftsförderung Kiel hat uns mit der fachlichen Begleitung des Beteiligungsprozesses beauftragt. Zu unseren Aufgaben gehören:

  • Die inhaltlich-konzeptuelle Beratung des Projektteams
  • Die Begleitung einer Online-Umfrage, um den Raumbedarf Kultur- und Kreativschaffender in Kiel zu ermitteln
  • Erarbeitung einer Konzeption für die Umsetzung von Pilotaktionen, die den Mehrwert der Kultur- und Kreativwirtschaft die Stadt und die Bevölkerung sichtbar machen und durch die Ideen und Konzepte auf ihre Wirksamkeit und Machbarkeit hin getestet werden können
  • Die Erarbeitung eines Leitfadens für eine statistische Datengrundlage zur Kultur- und Kreativwirtschaft in Kiel
  • Die Konzeption und Durchführung eines Praxisworkshops zu neuen Raumkonzepten, Inkubatoren und Finanzierungsformen für die Kultur- und Kreativwirtschaft
  • Verfassung fachkundiger Stellungnahmen zu Kreativstandorten und bestehenden Förderangeboten.

Weitere Informationen zum Beteiligungsprozess für die Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt Kiel hier.

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Praxisworkshop zu alternativen Raumkonzepten und innovativen Förderprogrammen in Kiel

Zum Auftakt des Beteiligungsprozesses für die Kultur- und Kreativwirtschaft konzipierten wir für die Wirtschaftsförderung Kiel den Praxisworkshop „gemeinsam.ideen.entwickeln“. Dieser widmete sich Inkubatoren als „Brutstätten“ neuer kultur- und kreativwirtschaftlicher Geschäftsmodelle, Crowdfunding, Crowdsourcing und alternativen Raumkonzepten. Zunächst stellten drei Experten für die jeweiligen Themen interessante Praxisbeispiele aus ganz Europa vor. Im Anschluss daran hatten die 70 Workshopteilnehmer/innen Gelegenheit, diese verschiedenen Ansätze zu bewerten. Im Gespräch mit den Referenten konnten sie die vorgestellten Konzepte kritisch hinterfragen und diskutieren, ob diese auch für Kiel relevant und umsetzbar sind.

Wir haben den Workshop nicht nur konzipiert, sondern auch umgesetzt und moderiert.

Weitere Informationen zum Workshop und den Präsentationen der Referenten hier.